Fissurenversiegelung

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Fissurenversiegelung

Fissurenversiegelung, Zahnarzt in Essen Rüttenscheid

 

Bei Kindern und Jugendlichen sind Fissuren und Grübchen durchbrechender oder gerade durchgebrochener Molaren sehr stark Karies gefährdet.
Kinder und Jugendliche, bei denen die Kauflächen der Molaren versiegelt wurden, entwickeln weniger Karies als bei den Kindern ohne Versiegler angewendet wurden. Eine Untersuchung zeigt, dass 25 % der versiegelten Backenzähne Karies entwickelten, während 75 % der unversiegelten Molaren Karies bekommen haben. Die Fissurenversiegelung ist aus dem Grund eine gute Maßnahme, um Karies der Kauflächen zu verhindern. Das gilt besonders für Kinder mit hohem Kariesrisiko.

Die Fissuren- und Grübchenversiegelung ist eine wirksame, zahnflächenspezifische Vorbeugungsmaßnahme bei bleibenden Zähnen.  Im Kindes- und Jugendalter hat die Fissurenversiegelung den größten Nutzen aufweist.

Bei der Fissurenversiegelung wird das plaqueretentive Fissurenreliefs in eine prophylaxefähige Zahnfläche umgestaltet.
Die Notwendigkeit einer Fissuren- und Grübchenversiegelung sollte nach einer Kariesdiagnose gestellt werden.

Für gesunde, plaqueretentive, kariesgefährdete  Fissuren und Grübchen ist die Notwendigkeit zur Fissuren- und Grübchenversiegelung gegeben.
Bei Patienten mit einem hohen Kariesrisiko soll frühzeitig  die Fissuren- und Grübchenversiegelung durchgeführt werden. Bei gegebener Indikation können auch stark kariesgefährdete Fissuren und Grübchen bei Prämolaren und Frontzähnen bzw. Zähne bei Erwachsenen im Rahmen der individuellen zahnmedizinischen Betreuung versiegelt werden.

Fissurenversiegelung, die Arbeitsschritte

Bei einer Versiegelung werden die Fissuren mit einem speziellen Kunststoff versiegelt. Das schützt den zahn vor dem Eindringen von Bakterien und das Entstehen von Fissurenkaries.

Zuerst reinigt der Zahnarzt  die betreffende Zahnoberfläche. Dann wird der Zahn trocken gelegt. Dafür legt der Zahnarzt rund um den Zahn Watterollen gegen den Speichel. Danach behandelt er den Zahnschmelz der Fissur mit einer schwachen Säure, so dass eine angeraute Oberfläche entsteht. Dann trägt der Zahnarzt das Versiegelungsmaterial dünn auf. Der Kunststoff wird mit Einsatz eines speziellen Lichts ausgehärtet. Nach der Aushärtung prüft der Zahnarzt, ob die Kauflächen gut aufeinander passen. Er gleicht die Unebenheiten durch eine Politur aus. Am Ende der Behandlung wird der Zahn fluoridiert.

Die ganze Behandlung dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Es tut nicht weh, weil nicht gebohrt wird.

Kontrolluntersuchungen sind wichtig

Versiegelungen halten circa 7–10 Jahre. Einen ausreichenden Schutz vor Karies bieten sie aber nur, solange sie intakt sind. Es kann vorkommen, dass Versiegelungen ganz oder teilweise abplatzen. Wenn dies geschieht, dann meist in den ersten 4 bis 6 Monaten nach der Behandlung. Deshalb sollte die erste Nachuntersuchung rechtzeitig erfolgen, denn hier können sie leicht ergänzt werden. Weitere regelmäßige Kontrollen sollten in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen.

2018-02-25T14:36:02+00:00