Mundgeruch-Halitose

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Mundgeruch-Halitose

Mundgeruch-Halitose, Zahnarzt in Essen

 

Mundgeruch betrifft in Deutschland mittlerweile jeden Zweiten. Die Patienten schämen sich und haben Berührungsängste, den Kontakt zum Zahnarzt aufzunehmen. Ein Prozent der Betroffenen sucht wegen Mundgeruch den Zahnarzt oder den Allgemeinmediziner.

Für viele Menschen ist das Thema Mundgeruch (medizinisch Halitosis oder Foetor ex ore) tabu. Sehr oft trauen sich die Angehörige nicht, die Betroffene auf deren Mundgeruch anzusprechen.Doch oftmals lohnt es sich, dass Problem beim Zahnarzt offen anzusprechen, denn die häufigsten Ursachen des unangenehmen Mundgeruchs können wir in der Zahnarztpraxis gezielt behandeln und Ihnen so vielleicht schon schnell zu einem besseren Mundgefühl verhelfen. Sprechen Sie uns an. Zahnarzt Dr. Hayim in Essen kümmert sich um Ihr Problem und sucht nach einer Lösung.

Foeter ex ore ist ein unangenehmer Geruch beim Ausatmen durch den Mund. Bei der Halitosis sind die Geruchststoffe in der Ausatemluft und kann viele Ursachen haben im Gegensatz zu Foeter ex ore mit einer intraoralen Problematik.

Schlechter Atem ist ein Alarmsignal. Er warnt vor chronischen Krankheiten, vor Angriffen von Bakterien und ist ein Zeichen für schlechte Mundhygiene. Viele Patienten haben schon eine Magenspiegelung durchführen lassen, bevor sie eine Mundgeruch-Sprechstunde beim Zahnarzt Hayim in Essen aufsuchen. Im Volksmund ist der Irrglaube verbreitet, dass Magenprobleme der Hauptgrund für Mundgeruch seien. Veränderungen im Magen sind jedoch selten die Ursache für Mundgeruch.

Mundgeruch muss nicht unbedingt ein Zeichen einer Krankheit sein. In der Nacht ist der Speichelfluß öfters verringert. So entsteht morgens nach dem Aufstehen Mundgeruch. Nach der morgendlichen Mundhygiene ist auch der Mundgeruch verschwunden.

Eine Halitosis kann aber auch bei Erkrankungen des Stoffwechsels wie bei Diabetes, des Verdauungsapparats oder der Atmungsorgane auftreten. Der Genuss bestimmter Speisen, wie Zwiebeln Knoblauch oder Kohl, kann auch kurzfristig Mundgeruch verursachen, ebenso ein nüchterner Magen. Dauerhafter Mundgeruch, der für Betroffene und Mitmenschen eine Belastung sein kann, bezeichnet man aber richtig als Halitosis. Piercings und reduzierter Speichelfluss favorisieren den unangenehmen Geruch.

Erhöhter Kaffeekonsum sowie Medikamente und Drogen reduzieren auch den Speichelfluss und verursachen eine Halitosis.

Durch Acetylcholin wird die Tätigkeit der Verdauungsdrüsen und die Darmtätigkeit angeregt. Kreislaufleistung, Herzfrequenz und Atmung nehmen dagegen ab, Blutgefäße werden weitgestellt und die Pupille verengt, das Auge auf den Nahpunkt eingestellt. Durch Anticholinergika werden alle diese Effekte unterdrückt. Mundtrockenheit ist ein anticholinergisches Effekt neben Verstopfung, verminderte Tränenproduktion, Störungen der Fähigkeit des Auges, scharf zu stellen, Pupillenerweiterung sowie eine Steigerung der Herzfrequenz. Ein solches Phänomen ist auch bekannt durch Eisenpräparate, Antidepressiva, Antipsychotika, Antihypertensiva und auch Antihistaminika.

Bei der Einnahme von Biposphonaten kommt es im Zuge einer Kiefernekrose durch die Wucherung des Parodonts zu erheblichem Mundgeruch.

Beim Sjögren-Syndrom ( eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem das Gewebe der Tränen- und Speicheldrüsen angreift) oder bei einer Radiotherapie ist der Speichelfluss reduziert und der Mundgeruch begünstigt.

Die häufigsten Ursachen für Mundgeruch liegen in Bereich der Mundhöhle (90%). Meist ist die Zersetzung organischen Materials im Mund-Nasen-Rachenraum die Ursache. Seltener sind Veränderungen im Bereich der Nase, der Atemwege oder des Magen-Darms ausschlaggebend. Der Mundgeruch stellt dabei keine selbstständige Erkrankung dar, sondern ist als Symptom einer anderen Erkrankung zu verstehen. So führen z.B. Zungenbelag, Entzündungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates und verminderte Speichelproduktion dazu, dass sich Bakterien vermehren können, die bei der Umwandlung von Nahrungsbestandteilen flüchtige Schwefelverbindungen freisetzen. Auch Beläge an Zahnprothesen beherbergen diese für den Mundgeruch verantwortlichen Mikroorganismen.

Der schlechte Atem entsteht als Folge bakterieller Zersetzung organischen Materials, welches durch mangelnde Mundhygiene nicht dauerhaft aus der Mundhöhle entfernt wird. Im Rachenbereich leben über 500 verschiedene Bakterienarten, 80 davon sind für den unangenehmen Geruch verantwortlich.

Wärme und Feuchtigkeit in der Mundhöhle fördern das Bakterienwachstum. Halitogene Bakterien befinden sich meist auf der Zungenoberfläche und im Zahnbelag. Eine Gingivitis und eine Parodontitis können auch Mundgeruch verursachen. Ebenso kann die Ursache an einem ungepflegten herausnehmbaren Zahnersatz liegen. Die Tonsillen sowie die Nasennebenhöhlen können auch durch Bakterien besiedelt werden. Die Gewebezerstörung durch ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium in der Mundhöhle kann Halitosis  verursachen.

Defekte Kronen-, Füllungsränder, Karies neben Gingivitis und Parodontitis sollten durch den Zahnarzt sorgfältig untersucht und beseitigt werden, um die Krankheitsursachen zu beseitigen. Schlecht sitzender herausnehmbarer Zahnersatz sollte schnellsmöglich erneuert oder repariert werden.

Parodontitis sowie Periimplantitis können durch erhöhte flüchtige Schwefelverbindungen zur Halitosis führen und sollten gründlich behandelt werden.

Wenn der Zahnarzt keine lokalen organischen Ursachen gefunden hat, sollte der Hals-Nasen-Ohrenarzt und der Internist für eine erweiterte Diagnostik aufgesucht werden.

In der zahnärztlichen Therapie geht es darum, die Bakterien zu reduzieren und die flüchtige Schwefelverbindungen in nichtflüchtige umzuwandeln. Nach Durchführung der zahnärztlichen Therapie sollte ein regelmäßiges Recall beim Zahnarzt erfolgen, um auf die Dauer ein Erfolg zu bekommen.

Wichtig ist dabei die Zungenreinigung. Neben der Zahnbürste stehen viele Hilfsmittel dafür zur Verfügung. Ein Zungenschaber kann z.B. mit einem Zungen-Gel zusammen für die Zungenreinigung benutzt werden. Hartnäckige Beläge sollten in der Zahnarztpraxis mit Softlaser oder mit rotierenden Bürstchen entfernt werden.

Mundspülungen , Chlorhexidingluconat, Zinkchlorid, Wasserstoffperoxid, Triclosan, Aminfluorid und Zinnfluorid sowie essentielle Öle können gute Wirkung erzielen. Die Benutzung sollte professionell vom Zahnarzt begleitet werden. Bei konsequenter Umsetzung durch Zahnarzt und Patient kann über 90 Prozent der Patienten mit Mundgeruch erfolgreich behandelt werden.

Die Erkrankungen des Zahnhalteapparats und der Zähne wie Parodontitis verursachen meistens den Mundgeruch. Durch mangelhafte Pflege der Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen können sich Mikroorganismen in entzündeten Zahnfleischtaschen sowie in nicht ganz durchgebrochenen Weisheitszähnen ansiedeln. Bakterielle Beläge und Nahrungsreste auf der rauhen Zunge, besonders im hinteren Drittel, wo die Zunge nicht mit dem Gaumen in Kontakt kommt, ist eine gute Grundlage für Essensreste. Diese Keime nisten sich meistens im hinteren Teil im Zungengrund ein und können sich von dort aus in die Nischen der Mundhöhle, wie z.B. in Zahnzwischenräume, in Zahnfleischtaschen und in überstehenden Füllungs- und Kronenrändern gelangen. Auch das gründliche Zähneputzen bringt dann keine Besserung und beseitigt nicht die eigentliche Ursache für die Geruchsbildung.
Ein verminderter Speichelfluss fördert auch den Mundgeruch. Die Schleimhäute trocknen aus und bakterielle Auflagerungen entstehen. Faktoren wie Schnarchen, Mundatmung oder Fasten können den Speichelfluss auch reduzieren. Nachts ist die Speichelproduktion stark vermindert, weshalb sich vor allem morgens nach dem Aufstehen ein unangenehmer Geruch und Geschmack entsteht. Vor allem leiden ältere Menschen oft an einem verminderten Speichelfluss. Einen ganz speziellen Mundgeruch verursacht Tabakrauch, den sogenannten Smokers-Breath. Er entsteht durch das Ausatmen von Tabakrauchbestandteilen die sich auf den Schleimhäuten abgesetzt haben.

Deshalb ist es empfehlenswert, bei Mundgeruch und bei fehlender Allgemeinerkrankung als ersten Ansprechpartner Zahnarzt Dr. Hayim in Essen aufzusuchen. Die Behandlung erfolgt durch die regelmäßige und gründliche Einsatz der Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürste und der sogenannte Zungenschaber oder die Zungenbürste, mit welcher die Zunge täglich gereinigt wird. Außerdem sollte man sich ein bis zwei Mal im Jahr die Zähne professionell reinigen lassen.

Durch eine fachgerechte gewissenhafte Untersuchung, das Auffinden der Geruchsursache und deren konsequente Behandlung kann der lästige Mundgeruch schon bald der Vergangenheit angehören!

Wir beraten Sie in unserer modernen Zahnarztpraxis in Essen über Mundgeruch und über professionelle Zahnreinigung.

Zahnarzt Dr. Hayim in Essen Rüttenscheid und sein freundliches Zahnarzt-Team heißt Sie herzlich willkommen.

2018-02-24T16:38:54+00:00