OP-Mikroskop

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OP-Mikroskop

Endodontie

Eine moderne, qualitätsorientierte Zahnmedizin ist ohne Vergrößerungstechnik mit speziellen Lupenbrillen und mit der Untrstützung von einem OP Mikroskop heutzutage undenkbar. Die Behandlungsqualität und Präzision sind nur unter bestimmten Sichtbedingungen möglich. Was man nicht sieht, kann man auch nicht behandeln. Vor allem kalzifizierte Wurzelkanäle unter alten Kronen mit einem Kalzifierungsverlauf über Jahre macht den Zugang zu den Kanalöffnungen ohne ein OP Mikroskop fast unmöglich.

Deshalb setzt Dr. Hayim M.Sc bei Wurzelkanalbehandlungen ein leistungsfähiges OP-Mikroskop ein. Es macht kleine Details von Zähnen, Kronen und vor allem Wurzelkanälen, die mit bloßem Auge nicht wahrgenommen werden, überhaupt erst sichtbar.

Die Vorteile des OP-Mikroskops:

  • Mithilfe des Mikroskops wird die Behandlungsqualität und damit die Erfolgsprognose für den behandelten Zahn deutlich erhöht: Nur mit dem Mikroskop und seiner starken Vergrößerung können dünne Kanäle und manchmal Risse und Wurzelfrakturen  aufgefunden werden und genauer behandelt werden.
  • Die Wurzelkanäle werden mit dem OP Mikroskop optimal ausgeleuchtet. Eine ausgezeichnete Sicht mit doppelter LED Licht unter dem Mikroskop macht das Arbeiten genauer.

 Warum Präzision bei der Wurzelkanalbehandlung so wichtig ist:

Die Wurzelkanäle eines Zahnes gehen häufig von einem oder wenigen Hauptkanälen in dünnere Kanäle, Seitenkanäle und Querverbindungen über und weisen Krümmungen auf. Die Kanäle sind mitunter feiner als ein menschliches Haar. Werden sie jedoch übersehen, könnten die darin verbleibenden Gewebereste und Bakterien selbst Jahre nach der Behandlung zu einer erneuten Entzündung führen.

Die intrakanaläre Diagnostik mittels OP-Mikroskop ist eine wertvolle zahnärztliche Diagnoseleistung, die wegen der teuren Anschaffung für den Endospezialisten privat abzurechnen ist . Mit bis zu 25-facher optischer Vergrößerung und koaxialer Beleuchtung gelingt die Visualisierung von Strukturen und Besonderheiten, die ohne sie verborgen bleiben. Zusätzliche Kanalstrukturen, Isthmen, Gewebsreste in Einziehungen, Perforationen, Dentikel, Fremdmaterial wie medikamentöse Einlagen oder alte Füllmaterialien, Risse, Frakturlinien u.v.m. sind elementare Informationen für die Diagnostik und Therapieplanung bei Wurzelkanalbehandlungen. „You can only treat, what you can see“ gilt hier selbstverständlich als Grundregel. Seltene Prognosen wie Längsfrakturen der Wurzel, lassen sich frühzeitig stellen, bevor ein Zahn umsonst aufwendig behandelt wird. Die Diagnose mittels OP-Mikroskop hat in diesem Zusammenhang einen mindestens so hohen Informationsgehalt und damit Stellenwert wie die radiologische Diagnostik. Beide können sich perfekt ergänzen, allerdings nicht ersetzen. Die Wurzelbehandlung wird aus dem Grund mit dem OP Mikroskop und elektrischer Messung nach GOZ abgerechnet.

2017-09-10T14:22:16+00:00