Probiotische Nahrungsergänzung

//Probiotische Nahrungsergänzung

Probiotische Nahrungsergänzung

Probiotika verbessern die Immunfunktion

Eine klinische Doppelblindstudie an Patienten hat nachgewiesen, dass probiotische Nahrungsergänzung, das Multiorganversagen verhindern können. Probiotika können also eine wichtige Krankheit verhindern, das als die Hauptursache für Todesfälle unter Intensivpatienten gilt. Sehr wahrscheinlich können Probiotika auch vor einfachen Erkältungen oder vor einer Grippe schützen. Ist der Darm gesund und sein Milieu im Gleichgewicht, ist also auch der Körper gesund.

Probiotika gegen Allergien, Hauterkrankungen und Asthma

Probiotika, die den Darm regenerieren, führen zu einem starken Immunsystem. Dadurch wird der Mensch auch für Allergien weniger anfällig.

Der positive Effekt von Probiotika auf die Immunfunktion von Kindern wird auch durch die Muttermilch erhöht, wenn die Mutter während und nach der Schwangerschaft täglich Probiotika einnimmt. Wenn der Mutter das Stillen nicht möglich ist, kann man Pro- und Präbiotika auch an die Babynahrung geben. Durch eine gesunde Darmflora können nicht nur Allergien und Hauterkrankungen geheilt, sondern auch Asthma verhindert werden

Probiotika gegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Heute haben bis zu acht Prozent der Kinder verschiedene chronische Nahrungsmittelallergien. Probiotika können Nahrungsmittelunversträglichkeiten bei Kindern vorbeugen und sogar heilen.

Mit der Einnahme eines Probiotikums werden anscheinend auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit lindern, denn eine gesunde Darmflora schützt die Darmschleimhaut vor dem Leaky-Gut-Syndrom (durchlässige Darmschleimhaut), welches für die Entstehung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verantwortlich ist

Probiotika gegen Darmerkrankungen

Probiotische Nahrungsergänzung kann Geschwüre zurückdrängen und bei der Behandlung von Krankheiten wie dem Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und anderen Entzündungserkrankungen, die auch auf Grund eines Mangels an Probiotika ausbrechen, unterstützen. Die Behandlung mit Probiotika – in Kombination mit der oralen Rehydrierung versteht sich – verkürzte in Studien die Dauer der Diarrhö um einen Tag.

Probiotika gegen die Folgen von ungesunden Lebensmitteln

Nimmt man viele industriell verarbeitete Nahrungsmittel zu sich und ernährt man sich sehr ballaststoffarm, ermöglicht man es den schädlichen Bakterien, die Oberhand zu erlangen – mit der Folge, dass die Darmfunktion beeinträchtigt wird. Doch auch Menschen, die sich bewusst ernähren, nehmen ab und zu ungesunde oder belastete Lebensmittel zu sich.

Eine gesunde Darmflora kann die Folgen dieser Schadstoffe abpuffern. Es ist daher sehr zu empfehlen, täglich Probiotika einzunehmen, selbst wenn man sich bewusst ernährt.

Probiotika gegen Pilzinfektionen

Wenn pathogene Bakterien das richtige Verhältnis von 85:15 zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien durcheinander bringen, können Pilzinfektionen wie zum Beispiel Candida nicht nur den Darm, sondern den ganzen Körper befallen. Um Darmpilz und anderen Infektionen keine Chance zu geben, sollte man stets für eine gesunde Darmflora sorgen. Probiotika helfen dabei.

Probiotika zur Krebsvorsorge

Eine gesunde Darmflora hilft offenbar sogar bei der Krebsvorsorge. Es gibt verschiedene Studien, die die positiven Effekte von Probiotika zur Vorbeugung von Darmkrebs bestätigen. In einer Untersuchung aus dem Jahre 2012 wurde gezeigt, dass Probiotica auch der Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen entgegenwirken können. Ausserdem wurde festgestellt, dass Antibiotika das Darmkrebsrisiko erhöhen.

Ausserdem konnte in einer Studie an Mäusen eine Brustkrebs-hemmende Wirkung von Probiotika bestätigt werden.

Probiotika schützen vor Strahlung

Eine probiotische Darmflora beugt auch Folgeschäden durch Strahlung am Dick- und Dünndarm wie z.B. Diarrhoe vor. Ausserdem konnte gezeigt werden, dass Probiotika auch die Haut vor den Schäden von UV-Strahlen schützen können, indem sie das Immunsystem der Haut aktivieren.

Probiotika schützen vor Schäden durch Antibiotika

Viele Menschen nehmen probiotische Nahrungsergänzung nach einer Antibiotika-Behandlung ein, um ihre Darmflora wieder aufzubauen.

Dies ist enorm wichtig, um die durch das Antibiotikum zerstörte Darmflora schnellstmöglich wieder aufzubauen. Doch nicht nur eine mehrtägige Einnahme eines Antibiotikums, sondern bereits geringe Mengen ändern das Milieu in einem gesunden Darm und zerstören das sensible mikrobielle Gleichgewicht der Darmflora.

Leider sind auch in einigen Nahrungsmitteln – vor allem in Fleisch- und Milchprodukten – Antibiotika-Rückstände zu finden. Um die schädliche Wirkung von Antibiotika abzuwehren, ist es daher sinnvoll, täglich Probiotika einzunehmen (vor allem dann, wenn man häufig Fleisch- und Milchprodukte verzehrt).

Die Einnahme nützlicher Bakterien wirkt der Darmflora-Zerstörung nämlich entgegen, indem sie die Darmflora wieder aufbaut.

Probiotische Nahrungsergänzung gegen mentale und neurologische Leiden

Wie bereits oben kurz erwähnt, spielt die Darmflora auch eine sehr wichtige Rolle für unsere mentale und neurologische Gesundheit. Doch wussten Sie, dass Probiotika sogar die Symptome von Autismus lindern können?

Es gibt Studien, die belegen, dass eine Verbindung zwischen Autismus und der Darmflora besteht. Fallbeispiele zeigen, dass die Einnahme von Probiotika die Anzeichen von Autismus heilen können.

Dr. Natasha Campbell-McBride konnte ihrem an Autismus erkrankten Sohn beispielsweise durch die tägliche Einnahme probiotischer Bakterien helfen. Die Anzeichen von Autismus verschwanden dadurch fast komplett.

Wie versorgt man den Körper mit Probiotika?

Wie Sie sehen, kann die Einnahme von Probiotika unsere Gesundheit unterstützen und verschiedene Krankheiten vorbeugen oder lindern. Eine mögliche Methode, Probiotika zu sich zu nehmen, besteht darin, fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut, Miso, Kimchi oder ähnliche Produkte zu verzehren. Was allerdings nicht zu empfehlen ist, sind probiotische Joghurts. Viele so genannten probiotischen Lebensmittel wie Joghurt, Käse, Quark etc. enthalten zudem oft Antibiotika und liefern gleichzeitig alle gesundheitlichen Nachteile, die mit dem „Genuss“ pasteurisierter und verarbeiteter Milchprodukte verbunden sind

Probiotische Nahrungsergänzung gegen Parodontitis

Mit der Produktinnovation GUM® PerioBalance®  gibt es für die Patienten ein orales Nahrungsergänzungsmittel mit probiotischer Wirkungsweise für gesundes Zahnfleisch und Zähne. Dass Probiotika einen gesundheitlichen Nutzen für den Anwender haben, ist durch viele Studien umfassend dokumentiert worden. Trotzdem steckt der Einsatz von Probiotika in der Zahnheilkunde noch in den Kinderschuhen. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen jedoch, dass das Probiotikum Lactobacillus reuteri die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen unterstützt und außerdem eine wirksame Therapieergänzung bei der Behandlung entzündlicher Parodontalerkrankungen darstellt. Der Konsum von PerioBalance® Lutschtabletten bewirken einen Rückgang von Plaque, reduzierte Zahnfleischentzündungen sowie reduzierte Taschentiefen bewirkt. Die Anwendung von Lactobacillus reuteri  wirkt sich lokal auf die orale Mikroflora aus, da hier ein Wettbewerb mit pathogenen Bakterien um Bindungsstellen und Nährstoffe entfacht wird. Darüber hinaus produziert Lactobacillus reuteri den Stoff Reuterin, der das Wachstum von pathogenen Bakterien direkt hemmt. Lactobacillus reuteri unterdrückt nicht nur die Entstehung von endogenen Erregern und verhindert eine Superinfektion mit exogenen Pathogenen, sondern es stimuliert auch das Immunsystem. Aus therapeutischer Sicht ist es wichtig, dass Probiotika täglich eingenommen werden, da sich Lactobacillus reuteri  nicht dauerhaft in der Mundhöhle oder im Verdauungstrakt ansiedelt.

 

Zielgruppe der Probiotika Therapie

• Zur unterstützenden Anwendung bei Gingivitis/ Parodontitis
• Nach erfolgreicher Parodontitis Behandlung zur Sicherung des Behandlungserfolges
• Zur Unterstützung bei Patienten die keine adäquate Mundhygiene mehr ausüben können ( Ältere Patienten)
• Bei Schwangeren – Schwangerschaftsgingivitis
• Diabetiker
• Zur Unterstützung bei Patienten bei denen die Immunabwehr herabgesetzt ist
Nur 1 Tablette pro Tag. Enthält 200 Millionen lebensfähiger Bakterien pro Tablette

 

 

 

 

2017-09-09T17:00:20+00:00