Es ist für den Zahnarzt und für den Patienten sehr hilfreich, wichtige Information über die Anatomie des Kiefers und die Lage von Nerven vor dem Implantatieren zu erhalten. Dr. med. dent. Hayim M.Sc. M.Sc. in Essen Rüttenscheid erklärt Ihnen hier, wie das funktioniert.

In den meisten Fällen reicht die alte Röntgendiagnostik nicht aus, um Implantate zu planen. Heute, bei den komplizierten anatomischen Verhältnissen sind Aufnahmen der Digitalen Volumentomographie (DVT) sinnvoll. Es handelt sich dabei um ein hochmodernes 3D-Röntgenverfahren. Diese Aufnahmen erlauben die Beurteilung der dritten Dimension. Der Kiefer wird mit der Röntgentechnik mit allen wichtigen Details wie den Nerven räumlich am Computer dargestellt.

Dieses moderne Verfahren ermöglicht eine detaillierte Planung vor dem Implantieren. So können wir im Vorfeld erkennen, ob wichtige anatomische Strukturen in der Nähe der neuen Zahnwurzel liegen werden und ob Knochen aufgebaut werden soll.

Die geplanten Positionen werden durch unsere 5 Achs Fräsgerät in eine chirurgische Schablone umgesetzt. Sie dient als Führung beim Implantieren und gibt die Position exakt vor. So ist es möglich, die Implantate genau in den Kiefer zu setzen. Dieses Vorgehen ist nicht immer notwendig. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Implantate in der Nähe empfindlicher anatomischer Strukturen wie etwa Nerven oder der Kieferhöhle gesetzt werden.

Die Behandlung erfolgt jedoch nicht nur genauer und sichererer, sondern auch für Sie schonender, mit noch geringerer Belastung. So treten unter anderem keine postoperative Beschwerden auf.