Cerec 2017-05-22T11:00:11+00:00

Cerec   Vollkeramik Technik

Zahnmedizin der modernsten Generation

Cerec 3D System

Das Cerec Gerät besteht aus einem mobilen Computer mit angeschlossenem Flachbildschirm. Eine an dem Computer angeschlossene 3-D Kamera ermöglicht die exakte Vermessung eines Zahnes. Dabei werden mit der Kamera von jedem Kiefer und dem Aufbiß einige Aufnahmen gemacht und die Software erstellt ein virtuelles Modell Ihrer Zähne.

Mit diesen Daten können wir  eine passgenaue Keramik-Füllungen oder Vollkeramik-Kronen sowie Veneers und kleine Brücken in einer Sitzung direkt am Bildschirm vor den Patienten konstruieren. Dieser Datensatz wird per Funk an die Schleifeinheit gesendet welche das Vollkeramikteil sehr genau aus einem Keramikblock mit der passenden Zahnfarbe in der Praxis herausfräst.

Es muss bei Kein Abdruck dabei genommen werden und der Patient muss kein Provisorium mehr tragen. Die Krone wird noch in der gleichen Sitzung geklebt.

Veneers (Verblendschalen), Einzelkronen oder kleine Brücken sind mittlerweile auch in Vollkeramik herstellbar.

Immer mehr setzen sich bei der Herstellung vollkeramischer Restaurationen computergestützte Verfahren wie CAD (Computer Aided Design) oder CAM (Computer Aided Manufacturing) durch. Das Besondere: Der Zahnersatz kann mit Hilfe modernster Technik direkt in der Zahnarztpraxis von Dr. Hayim in Essen angefertigt werden. Möglich macht dies ein komplettes Datenerfassungs- und Bearbeitungssystem- kombiniert mit einer Keramikfräsmaschine. Für den Patienten hat dies den großen Vorteil, dass die Krone oder das Inlay innerhalb einer Stunde, in nur einer Behandlung fertig wird. CAD/CAM-Systeme sind in der Zahnarztpraxis sehr komfortable Systeme, mit denen binnen kurzer Zeit zum Beispiel ein passgenaues Keramikinlay gefräst werden kann. Der größte Vorteil ist, dass  der Zahnarzt auf den  unangenehmen Abdruck verzichtet, weil alle Vorgaben für das Inlay auf dem elektronischen Weg erfasst, übermittelt und verarbeitet werden.

Das bedeutet: Nach dem Vorbereiten des Zahnes greift eine kleine elektronische Mundkamera die Oberflächenstruktur mit maximaler Genauigkeit ab. Zahnarzt Dr. Hayim in Essen verfolgt und kontrolliert das erfasste Bild auf einem Monitor und gibt dann im Rechner weitere Zusatzinformationen ein. Im nächsten Schritt werden die Daten per Funk an die Fräsmaschine geleitet, die anhand der Vorgaben aus einem hochwertigen Industriekeramikblock innerhalb weniger Minuten die Keramikversorgung schleift.

Nach einer kurzen Ausarbeitungszeit und einer abschließenden Überprüfung im Mund kann das Inlay mit einer speziellen, aufwändigen Adhäsivtechnik schließlich dauerhaft eingeklebt werden.

Ihre Vorteile der Cerec-Restaurationen:

  • Schont die gesunde Zahnsubstanz
  • Keine schwarzen Ränderlachen
  • Absolut metallfrei
  • Biologisch sehr gut verträgliche Zahnkeramik
  • Langzeitstudien zeigen: Cerec ist so gut wie Gold
  • Millionenfach erprobt
  • Nur ein Behandlungstermin
  • Perfektes Aussehen
  • Perfekter Sitz
  • Unschlagbar im Preis- Leistungsverhältnis

Perfekte Zähne in nur einer Sitzung

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Neben dem Vorteil einer schnellen und präzisen Anfertigung bieten CEREC-Restaurationen alle positiven Eigenschaften der keramischen Werkstoffe: hervorragende Ästhetik, sehr gute Verträglichkeit und  beste Haltbarkeit. Neben den Materialien Feldspatkeramik und Lithiumsilikat-verstärkte Glaskeramik-Blöcke wie VITA-SUPRINITYCELTRA-DUO gibt es LAVA-ULTIMATE . Die neuen Materialien werden nach dem Schleifvorgang zusätzlich im Keramikofen unter Vakuum gesintert und erzielen damit höhere Festigkeitswerte.

Die hervorragende Haltbarkeit von Cerec Arbeiten hat sich in Studien bestätigt: die Erfolgswahrscheinlichkeit von CEREC-Inlays und -Onlays ist nach 9 Jahren mit 95,5% extrem hoch. Und sogar noch nach 18 Jahren werden 84,4 % erreicht. Über Cerec- Verfahren gibt es bisher sehr viel Literatur.

Ein klinischer Langzeitvergleich, der über einen Zeitraum von 15 Jahren die Haltbarkeit von CEREC-Keramik, laborgefertigter Keramik und Goldinlays gegenüber stellt, kommt zu dem Ergebnis, dass CEREC-Keramik-Inlays in ihrem Langzeitverhalten  besser abschneiden als die Goldrestaurationen und laborangefertigte Keramikarbeiten.

Im Gesamtvergleich plastischer Füllungsmaterialien für Seitenzähne ergaben sich folgende „jährliche Verlustraten“:

  1. Cerec-Inlays / -Onlays: 1,1 %
  2. Goldinlays / -Onlays: 1,2 %
  3. laborgefertigte Keramik-Inlays / -Onlays: 1,6 %
  4. Composite-Inlays / -Onlays: 2,0 %
  5. Composite-Füllungen: 2,2 %
  6. Amalgam: 3,3 %
  7. Glasionomer und Derivate: 7,7 %

Preis-Leistungs-Verhältnis von CEREC-Restaurationen

Aus den Daten von Goldinlays, laborgefertigten Keramikinlays und CEREC-Inlays, die von einem großen deutschen Versicherer zur Verfügung gestellt wurden, wurde in einer Studie die Durchschnittswerte für Zahnarzthonorar und Laborkosten errechnet. Dabei zeigte sich, dass laborgefertigte Keramik-Inlays aufgrund der höheren Fremdlaborrechnung und ihrer  geringeren Erfolgswahrscheinlichkeit am wenigsten kosteneffektiv sind. Goldinlays und CEREC-Inlays sind sich in ihrer Haltbarkeit zwar besser, aber  die Laborkosten für Goldinlays sind wegen dem hohen Goldpreis teurer. Diese Studie schlussfolgert, dass CEREC-Inlays die kosteneffektiver sind. CEREC-Inlays sind  also jeder anderen Inlay-Versorgung vorzuziehen.

Die privaten Versicherungen übernehmen die Kosten der Cerec-Versorgungen. Die gesetzlichen Versicherungen bezahlen einen Festzuschuss für diese Versorgung.

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Die modernste Methode für computergestützte Keramikrestauration

Behandlungsablauf:

  1. Entfernung der kranken Zahnteile oder Füllungen. Vorbereitend für die Messaufnahme wird der Zahn gepudert.
  2. Die Aufnahme erfolgt mit einer kleinen Mundkamera. Die Restauration wird passgenau aus einem Keramikblöckchen geschliffen.
  3. Durch Härten mit speziellem Licht kann das Inlay oder die Krone direkt belastet werden. Eine Politur oder Glasur schaffen angenehme zahnartige Oberflächen. Die natürliche Farbgestaltung garantiert absolut zahnechtes Aussehen. Das perfekte Einkleben in den Zahn sichert eine extrem lange Haltbarkeit.

Vorteile vom Cerec Verfahren

Das Warten auf langwierige Fremdlaborarbeiten entfällt vollständig, die Anfertigung von unangenehmen Zahnabdrücken ist nicht mehr notwendig,

  • die Behandlung ist „minimal-invasiv“ und schont damit Ihre natürliche Zahnsubstanz,
  • die Materialeigenschaften (Buruchfestigkeit, Abrasion, Farbverhalten, etc.) sind identisch mit den Eigenschaften Ihrer natürlichen Zähne,
  • Kauverhalten, Passgenauigkeit und Verträglichkeit der Cerec-Keramiken sind hervorragend (keine allergischen Reaktionen),
  • keine Temperatur-Leitfähigkeit , keine Wechselwirkung mit anderen Metallen im Mund,
  • hervorragende Ästhetik – die individuell für Sie angepasste Farbgestaltung garantiert ein natürliches Aussehen,
  • hervorragende Haltbarkeit,
  • bestes Preis-Leistungs-Verhältnis – durch Langzeitstudien belegt,
  • Politur oder Glasur schaffen angenehm glatte, zahnartige Oberflächen
  • Fertigstellung in nur einer Sitzung

 

Dieses fortschrittliche System bietet viele Möglichkeiten:

  • Inlays
  • Teilkronen
  • Kronen
  • Brücken
  • Veneers
  • Implantataufbauten

Zahnarzt Dr. Hayim berät Sie gerne in seiner modernen Praxis in Essen über die verschiedenen Cerec Materialien und Möglichkeiten für Ihre Bedürfnisse.

Geschichte der VITA CAD/CAM Materialien für Cerec Verfahren

1987 war die Geburtstunde der VITABLOCKS. Prof. Dr. Werner Mörmann, Entwickler des Cerec Systems war Leiter der Abteilung für Computergestützte Restaurative Zahnmedizin am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich. Gemeinsam mit Dr.-Ing. Marco Brandestini konzipierte er vor vor 30 Jahren die erste maschinelle Fertigung von Restaurationen mit Hilfe einer 3D-Mundkamera für die optische Abformung.

Gegen Ende der 1970er Jahre kam Amalgam als Standardmaterial für Füllungen in Verruf- mit dem Ergebnis, dass Zahnärzte Kauflächen-tragende Füllungen im Seitenzahnbereich immer häufiger mit Kunststoff legten. Dieser trend entsprach auch der Nachfrage von Patienten und behandlern nach zahnfarbenen Seitenzahnrestaurationen.

Die Situation führte dazu, dass die Keramik mit ihren zahnschmelzähnlichen Eigenschaften wieder mehr in den Blickwinkel der Entwickler rückte. Es galt, einen schnellen Formgebungsprozess für Restaurationen aus endgesinterter Keramik zu entwickeln, um Zahnärzten keramische materialien zur Verfügung zu stellen, die sie direkt in der Zahnarztpraxis verwenden können.

Auch die technische Entwicklung zeigte Hindernisse, um die Zahnkavität optisch zu vermessen, das Inlay virtuell zu konstruieren und es aus den vorgefertigten Keramikblöcken zu schleifen.

Der Weg von der Idee bis zur Realisierung, von der Bilderfassung über eine geignete Software und präzise Schleiftechnik führte, nahm fünf Jahre in Anspruch. Siemens Dental brachte CEREC 1987/88 zur Marktreife, während Sirona Dental die Rechte 1997 erwarb und die Software sowie das Hardware in Bensheim weiter entwickelte. Mittlerweile arbeiten die zahnärzte mit der Software Version 4.3, die ständig verbessert wird. Die Hardware wird auch in Abständen ausgebessert, und die Aufnahmekamera präziser gestaltet und die Hardware regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

1984 nahm Prof. Mörmann mit der VITA Zahnfabrik Kontakt auf und VITA gab ihm die Unterstützung für die Auswahl der geeigneten Keramikvariante und der Erarbeitung der Blockproduktion.

Am 19. September 1985 wurde das erste CEREC-gefertigte Inlay bei einem Patienten eingesetzt. Das experimentelle Blockmaterial entsprach strukturell bereits VITABLOCS Mark I. Von der Laborfertigung einzelner Blockchargen bis zur Serienanfertigung dauerte es noch bis in das Jahr 1987 . Bis dahin erfolgten intensive tests in Labor und Klinik.

Die erfolgsgeschichte der CAD/CAM-Technik ist noch lange nicht abgeschlossen-im Gegenteil: Die computergestützte Fertigung hat in den letzten Jahren an Einfluss auf die zahnmedizin gewonnen. VITA stellt regelmäßig neue CAD/CAM-Materialien vor wie die Hybridkeramik VITA ENAMIC und die zirkonoxidverstärkte Glaskeramik VITA SUPRINITY.

Um einen natürlichen zahn mit seinem chromatischen Dentinkern und seiner transluzenten Schmelzummantelung noch besser zu imitieren, brachte VITA 2010 VITABLOCKS RealLife auf den Markt. Aufgrund ihres einzigartigen farbgeometrischen Aufbaus, der natürlichen Verteilung der Dentin- und Schmelzanteile sowie der harmonischen Übergänge beider Bereiche, sind VITABLOCS RealLife für höchstästhetische Frontzahnversorgungen sehr geeignet. Sie imitieren die Transluzenz des natürlichen Zahns perfekt.

Mit dem hybridkeramischen Produkt VITA ENAMIC wurden die Vorteile beider Materialklassen- Keramik und Polymer- in einem neuen Werkstoff gebündelt. Damit wurde eine neue Entwicklungsstufe hinsichtlich Zuverlässigkeit, Präzision und Wirtschaftlichkeit erreicht. Aus der neuen Hybridkeramik VITA ENAMIC  werden heutzutage noch experimentell mittels CEREC-Verfahren  Stiftaufbauten konstruiert und hergestellt, auf denen in derselben Sitzung eine Krone zementiert werden kann. VITA ENAMIC kann auch in der Funktionsbehandlung eingesetzt werden, z. B. wenn mit sogenannten Tabletops Okklusalflächen wieder aufgebaut werden, um neue Kieferrelationen herzustellen.

enamic

Prof. Dr. Dr. Andree Piwowarczyk (Leiter des Lehrstuhls für Zahnärztliche Prothetik und Dentale Technologie) stellt in dem folgenden Interview die Studie über Abrasionsverhalten von CAD/CAM-Vollkeramikkronen und praxisrelevante Erkenntnisse vor.Untersucht wurden in diesem Test die Hybridkeramik VITA ENAMIC, der Kompositwerkstoff Lava Ultimate und die Glaskeramik VITA SUPRINITY.

Die Hybridkeramik eignet sich auch für die exakte Umsetzung dünnerer Schichten, sodass eine substanzschonende Präparation und eine bessere Ästhetik möglich sind.

Der Werkstoff, VITA SUPRINITY, setzt als Produkt der neuen zirkondioxid-verstärkten Lithiumsilikatkeramik-Generation neue Maßstäbe: Er besteht aus einer Glasmatrix, in die Kristalle eingebettet sind, deren Korngröße sehr gut einstellbar ist, wodurch eine hohe Festigkeit erzielt werden kann.

Noch ein sehr schöner Fall von Frontzähnen mit VITA SUPRINITY von meinem guten Freund, Zahntechniker Taylan Sari, erschienen in der Zeitschrift Dental Visionist.

 

Quelle: VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen