CEREC in Essen-Rüttenscheid: digital planen und Zahnersatz in der Praxis fertigen
CEREC In der Praxis in Essen-Rüttenscheid: digitaler Scan mit Primescan AC, CAD/CAM-Fertigung von Inlays, Onlays, Veneers und ausgewählten Kronen – Möglichkeiten und Grenzen verständlich erklärt.
Kurzantwort
CEREC bezeichnet einen digitalen CAD/CAM-Workflow für restaurative Zahnmedizin. Vereinfacht gesagt wird die Mundsituation digital erfasst, die geplante Restauration am Computer konstruiert und – wenn Material und Behandlungsfall dafür geeignet sind – direkt in der Praxis gefertigt und anschließend eingesetzt.
In unserer Praxis in Essen-Rüttenscheid beginnt dieser Workflow mit dem intraoralen Scanner Primescan AC . Für die weitere digitale Konstruktion und Fertigung stehen unter anderem MC XL, MC X5, inLab 22 und SpeedFire zur Verfügung.
Inlays und Onlays können in geeigneten Fällen in einer Sitzung hergestellt werden. Auch Veneers können bei passender Ausgangssituation in einer Sitzung möglich sein. Bei Kronen hängt der Ablauf stärker von Material, Umfang und klinischer Situation ab. Deshalb versprechen wir weder „jede Krone an einem Termin“ noch eine feste Behandlungszeit wie 30 Minuten.
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Was bedeutet CEREC?
CEREC ist ein computergestützter restaurativer Workflow. Die Abkürzung wird heute vor allem mit digitaler Abformung, CAD-gestützter Konstruktion und computergestützter Fertigung keramischer Restaurationen verbunden.
Für Patienten sind dabei vier Schritte entscheidend:
- Scannen: Die Zähne und relevante Bereiche werden digital erfasst.
- Konstruieren: Die geplante Restauration wird am Computer gestaltet.
- Fertigen: Das Werkstück wird abhängig vom Material gefräst oder geschliffen.
- Fertigstellen und einsetzen: Die Restauration wird kontrolliert, je nach Material weiterverarbeitet und anschließend eingesetzt.
Die Technik ersetzt dabei nicht die zahnärztliche Diagnose. Vor jeder digitalen Konstruktion muss zuerst entschieden werden, ob der Zahn überhaupt restauriert werden kann und welche Restaurationsform für den Defekt sinnvoll ist .
Was bedeutet CEREC?
CEREC ist ein computergestützter restaurativer Workflow. Die Abkürzung wird heute vor allem mit digitaler Abformung, CAD-gestützter Konstruktion und computergestützter Fertigung keramischer Restaurationen verbunden.
Für Patienten sind dabei vier Schritte entscheidend:
- Scannen: Die Zähne und relevante Bereiche werden digital erfasst.
- Konstruieren: Die geplante Restauration wird am Computer gestaltet.
- Fertigen: Das Werkstück wird abhängig vom Material gefräst oder geschliffen.
- Fertigstellen und einsetzen: Die Restauration wird kontrolliert, je nach Material weiterverarbeitet und anschließend eingesetzt.
Die Technik ersetzt dabei nicht die zahnärztliche Diagnose. Vor jeder digitalen Konstruktion muss zuerst entschieden werden, ob der Zahn überhaupt restauriert werden kann und welche Restaurationsform für den Defekt sinnvoll ist .
Welche Behandlungen können digital gefertigt werden?
Der vorhandene CAD/CAM-Workflow kann in der Praxis für verschiedene restaurative Aufgaben eingesetzt werden.
Inlays
Ein Inlay ist eine indirekt hergestellte Einlagefüllung. Sie kann bei bestimmten Defekten im Seitenzahnbereich infrage kommen, wenn eine direkte Füllung nicht die bevorzugte Lösung ist, gleichzeitig aber keine vollständige Krone notwendig erscheint.
Geeignete Inlays können in der Praxis in einer Sitzung gefertigt und eingesetzt werden.
Onlays
Ein Onlay bedeckt zusätzlich zu inneren Zahnflächen auch größere Bereiche der Kaufläche beziehungsweise einzelne Höcker. Dadurch kann es bei umfangreicheren Substanzdefekten zwischen direkter Füllung und vollständiger Krone liegen.
Auch Onlays können bei geeigneter Ausgangssituation in einer Sitzung digital hergestellt werden.
Veneers
Keramische Veneers können ebenfalls digital konstruiert und gefertigt werden. Bei passenden Fällen ist eine Versorgung in einer Sitzung möglich.
Das bedeutet nicht, dass jede ästhetische Veneer-Behandlung automatisch in einen einzigen Termin gehört. Umfangreiche Veränderungen, mehrere Zähne, besondere Charakterisierung oder andere klinische Anforderungen können einen anderen Ablauf sinnvoll machen.
Kronen
Auch Kronen gehören zum digitalen restaurativen Spektrum. Hier ist die Materialfrage besonders wichtig.
Bestimmte feldspatische und lithiumdisilikatische Kronen können im Praxisworkflow mit der MC XL gefertigt werden. Auch Zirkonoxid-Restaurationen können über den vorhandenen digitalen Fertigungs- und SpeedFire-Workflow hergestellt werden.
Ob daraus eine vollständige Versorgung in einer Sitzung entsteht, wird jedoch für jeden Zahn separat entschieden.
Der digitale Scan mit Primescan AC
Am Anfang vieler digitaler Workflows steht in der Praxis der Primescan AC .
Dabei werden die relevanten Zahn- und Mundbereiche mit einem Intraoralscanner erfasst. Aus den Aufnahmen entsteht ein digitaler dreidimensionaler Datensatz, der für die restaurative Planung und Konstruktion verwendet werden kann.
Die aktuelle deutsche S2k-Leitlinie zum Intraoralscan beschreibt digitale Scandaten als Grundlage für verschiedene computergestützte Planungs- und Fertigungsprozesse. Gleichzeitig bleibt der Scan nur ein Teil der gesamten Behandlungskette: Präparation, Materialwahl, Konstruktion, Befestigung und klinische Kontrolle bleiben eigenständige zahnmedizinische Schritte.
Bedeutet digitaler Scan immer „kein klassischer Abdruck“?
Bei vielen CEREC-Restaurationen kann die notwendige Information direkt mit dem Intraoralscanner erfasst werden. Deshalb kann in solchen Workflows häufig auf eine klassische Abformung mit Abformmaterial und Abdrucklöffel verzichtet werden.
Wir formulieren das bewusst nicht als absolute Regel für jede denkbare Behandlung in der Praxis. Je nach Versorgung oder zahntechnischem Ablauf können andere Verfahren weiterhin sinnvoll oder notwendig sein.
Von den Scandaten zur digitalen Konstruktion
Nach dem Scan wird die geplante Restauration digital konstruiert.
Dabei geht es nicht nur darum, eine „schöne Zahnform“ am Bildschirm zu erzeugen. Die Restauration muss zu mehreren klinischen Faktoren passen:
- zur präparierten Zahnfläche,
- zu den Nachbarzähnen,
- zu den Kontaktpunkten,
- zur Gegenbezahnung,
- zur Bisssituation,
- zum verfügbaren Platz,
- und zur vorgesehenen Materialstärke.
Die digitale Konstruktion unterstützt diesen Prozess, ersetzt aber nicht die zahnärztliche Beurteilung. Ein automatisch erzeugter Designvorschlag muss deshalb klinisch geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
MC XL und MC X5: Warum gibt es unterschiedliche Fräsmaschinen?
Nicht jede Restauration und nicht jedes Material stellt dieselben Anforderungen an die Fertigung.
in der Praxis stehen zwei unterschiedliche CAD/CAM-Fertigungseinheiten zur Verfügung:
- MC XL als vierachsige Fräs- und Schleifeinheit,
- MC X5 als fünfachsige Fertigungseinheit für einen erweiterten digitalen Workflow.
Die MC XL wird in der Praxis unter anderem für geeignete chairside gefertigte keramische Einzelrestaurationen eingesetzt. Mit der MC X5 können im erweiterten Workflow auch andere Werkstückgeometrien, Materialien und Fertigungsformen bearbeitet werden.
Für Patienten ist daraus jedoch keine einfache Rangfolge abzuleiten. Fünf Achsen sind nicht automatisch „besser“ als vier Achsen für jede Krone. Die geeignete Maschine ergibt sich aus Material, Restaurationsform und Herstellungsprozess.
inLab 22 im digitalen Praxisworkflow
Mit inLab 22 steht eine Softwareplattform für digitale Konstruktions- und Fertigungsprozesse zur Verfügung.
Sie erweitert den Workflow über einfache chairside Einzelrestaurationen hinaus und kann mit verschiedenen Fertigungseinheiten zusammenarbeiten. Für den Patienten ist dabei weniger der Software-Name entscheidend als die Tatsache, dass Scan-, Design- und Fertigungsdaten digital in einer zusammenhängenden Prozesskette verarbeitet werden können.
Auch hier gilt: Software automatisiert Teile des Prozesses, übernimmt aber nicht die medizinische Entscheidung darüber, welcher Zahnersatz benötigt wird.
Was macht SpeedFire?
Zirkonoxid benötigt nach der maschinellen Bearbeitung eine thermische Weiterverarbeitung. Dafür steht in der Praxis SpeedFire zur Verfügung.
Im Praxisworkflow können geeignete Zirkonoxidkronen dadurch in einem vergleichsweise kurzen digitalen Herstellungsprozess gefertigt und weiterverarbeitet werden.
Die technische Möglichkeit eines schnellen Sinterprozesses ist jedoch keine Garantie für eine feste Gesamtbehandlungsdauer . Vor und nach der Ofenphase können Präparation, Scan, Konstruktion, Fräsen, Individualisierung, Kontrolle und Eingliederung notwendig sein.
Deshalb wird aus einer Gerätezeit in der Praxis keine Werbeaussage wie „Ihre Zirkonkrone ist immer in einer Stunde fertig“.
Warum nennen wir keine feste „30-Minuten-Krone“?
Weil eine Behandlung mehr umfasst als die reine Maschinenlaufzeit.
Bei bestimmten feldspatischen oder lithiumdisilikatischen Kronen kann der maschinelle CAD/CAM-Fertigungsschritt im Praxisworkflow ungefähr 30 Minuten dauern. Diese Information beschreibt die technische Produktionsmöglichkeit der Praxis.
Für den tatsächlichen Patiententermin können zusätzlich notwendig sein:
- Untersuchung und Indikationsstellung,
- lokale Betäubung, wenn erforderlich,
- Präparation,
- digitale Erfassung,
- Konstruktion,
- Materialbearbeitung,
- materialabhängige thermische oder ästhetische Nachbearbeitung,
- Einprobe,
- Prüfung von Kontaktpunkten und Biss,
- und endgültige Befestigung.
Deshalb lässt sich aus einer Fräszeit keine allgemeine Gesamtbehandlungszeit ableiten.
Wann kann Zahnersatz in einer Sitzung sinnvoll sein?
Ein One-Visit-Workflow kann besonders dann sinnvoll sein, wenn:
- die notwendige Restaurationsart dafür geeignet ist,
- der Zahn abschließend vorbereitet werden kann,
- das gewählte Material mit dem vorhandenen Workflow verarbeitet werden kann,
- keine zusätzlichen zahntechnischen Zwischenschritte notwendig sind,
- und die klinische Kontrolle eine definitive Eingliederung am selben Termin erlaubt.
Für Inlays und Onlays ist dieser Ablauf in der Praxis in geeigneten Fällen möglich. Veneers können ebenfalls in geeigneten Fällen in einer Sitzung versorgt werden.
Bei Kronen ist die Situation material- und fallabhängig. Umfangreiche Brücken oder implantatgetragene Versorgungen haben einen anderen Ablauf.
Wann sind zwei Termine sinnvoller?
Digital bedeutet nicht automatisch „alles sofort“.
Bei Implantatkronen arbeitet die Praxis mit einem digitalen Workflow über zwei Sitzungen mit intraoralem Scan. Auch Brücken werden in diesem Workflow über zwei Sitzungen versorgt.
Ein zusätzlicher Termin kann sinnvoll sein, wenn:
- komplexere zahntechnische Arbeitsschritte notwendig sind,
- die Ästhetik umfangreicher individualisiert werden soll,
- eine kontrollierte Einprobe vorgesehen ist,
- mehrere Zähne oder größere Spannweiten versorgt werden,
- ein anderes Material- oder Laborkonzept geeigneter ist,
- oder klinische Gründe gegen die endgültige Versorgung am selben Tag sprechen.
Die kürzeste Behandlung ist nicht automatisch die beste Behandlung.
Bedeutet CEREC immer Vollkeramik?
CEREC wird häufig mit keramischen Restaurationen verbunden, weil verschiedene dentalkeramische Werkstoffe digital bearbeitet werden können. Trotzdem ist „Keramik“ kein einziges Material.
Zu den im klinischen CAD/CAM-Umfeld verwendeten Werkstoffgruppen gehören unter anderem feldspatische Keramiken, Lithiumdisilikat und Zirkonoxid. Diese Materialien unterscheiden sich in mechanischen und optischen Eigenschaften sowie in der notwendigen Verarbeitung.
Welches Material für einen konkreten Zahn infrage kommt, hängt unter anderem von Restaurationsart, Zahnposition, vorhandener Zahnsubstanz, Belastung, Platzverhältnissen und ästhetischem Ziel ab.
Deshalb wird auf dieser Seite kein Material als pauschal „bestes CEREC-Material“ bezeichnet.
Ist CEREC präziser als herkömmlicher Zahnersatz?
Eine pauschale Aussage wie „digital ist immer präziser“ wäre zu einfach.
Aktuelle wissenschaftliche Leitlinien bestätigen, dass Intraoralscans für zahlreiche digitale zahnmedizinische Workflows ausreichend genaue Datengrundlagen liefern können. Das bedeutet aber nicht, dass jeder digitale Workflow unabhängig von Scanner, Scanstrategie, Präparation, Restaurationsgröße und weiteren Verarbeitungsschritten automatisch besser ist als jedes konventionelle Verfahren.
Entscheidend ist die gesamte Prozesskette .
in der Praxis wird Digitaltechnik deshalb nicht als Qualitätsgarantie beworben, sondern als Werkzeug, das in geeigneten Fällen eine direkte und gut integrierte restaurative Planung und Fertigung ermöglicht.
Was ist mit dem 3D-Drucker Primeprint?
Neben den subtraktiven CAD/CAM-Verfahren – also dem Fräsen oder Schleifen aus einem Werkstück – steht in der Praxis auch Primeprint für dentale 3D-Druck-Workflows zur Verfügung.
3D-Druck und CEREC-Fräsen sind nicht dasselbe Verfahren. Primeprint fertigt geeignete dentale Anwendungen schichtweise aus freigegebenen Druckmaterialien. Die konkrete Indikation entscheidet darüber, ob ein gedruckter oder ein gefräster Workflow eingesetzt wird.
Für die eigentliche Herstellung keramischer CEREC-Inlays, Onlays und klassischer keramischer Kronen ist der Fräs-/Schleifworkflow relevant. Der 3D-Druck erweitert die digitalen Möglichkeiten der Praxis, ersetzt diesen Prozess aber nicht pauschal.
Muss nach einer CEREC-Restauration anders gepflegt werden?
Nein, eine digital hergestellte Restauration hebt die normalen Regeln der Mundgesundheit nicht auf.
Kronen, Inlays, Onlays und Veneers müssen zusammen mit den natürlichen Zähnen konsequent gepflegt werden. Besonders wichtig sind Restaurationsränder und Zahnzwischenräume.
Auch eine technisch exakt hergestellte Keramik schützt den verbleibenden Zahn nicht automatisch vor neuer Karies oder das umliegende Zahnfleisch vor Entzündungen.
Regelmäßige Kontrollen und eine an das persönliche Risiko angepasste Prophylaxe bleiben deshalb wichtig.
Wie lange hält eine CEREC-Restauration?
Eine feste Lebensdauer lässt sich nicht seriös versprechen.
Die Prognose hängt nicht allein davon ab, ob eine Restauration digital oder konventionell gefertigt wurde. Wichtige Faktoren sind unter anderem:
- Größe und Art des Defekts,
- verbleibende Zahnsubstanz,
- Material,
- Präparation und Befestigung,
- Bissbelastung,
- Pressen oder Knirschen,
- Mundhygiene,
- Kariesrisiko,
- und regelmäßige Kontrolle.
Eine CEREC-Restauration ist daher kein „wartungsfreier Zahn für immer“.
CEREC, Füllung oder klassische Krone?
Der digitale Workflow beantwortet nicht automatisch die Frage, welche Restaurationsform nötig ist .
Direkte Füllung
Bei geeigneten kleineren bis mittelgroßen Defekten kann eine direkte Kompositfüllung eine substanzschonende Behandlungsmöglichkeit sein.
Inlay oder Onlay
Wenn eine indirekte Versorgung sinnvoll ist, aber nicht der gesamte Zahn überkront werden muss, können Inlay oder Onlay infrage kommen. Bei geeigneten Fällen ist hier der Ein-Sitzungs-CAD/CAM-Workflow besonders relevant.
Krone
Bei größerem Substanzverlust kann eine Krone erforderlich sein. Ob sie chairside gefertigt werden kann und welches Material eingesetzt wird, entscheidet sich nach dem konkreten Befund.
Die richtige Frage lautet deshalb nicht „Brauche ich CEREC?“, sondern: Welche Versorgung braucht mein Zahn – und kann der digitale Workflow sie sinnvoll unterstützen?
Häufige Fragen zu CEREC
Was ist CEREC einfach erklärt?
CEREC ist ein digitaler CAD/CAM-Workflow für Zahnrestaurationen. Die Mundsituation wird digital gescannt, die Restauration am Computer konstruiert und – je nach Fall und Material – in der Praxis maschinell gefertigt und eingesetzt.
Verwendet die Praxis einen Intraoralscanner?
Ja. Für den digitalen Restaurationsworkflow wird Primescan AC eingesetzt.
Brauche ich bei CEREC keinen Abdruck?
Bei vielen digital hergestellten Restaurationen kann die notwendige Abformung mit dem Intraoralscanner erfolgen. Wir versprechen jedoch nicht, dass in jeder denkbaren Behandlung der Praxis niemals ein anderes Abformverfahren erforderlich ist.
Bekomme ich mit CEREC immer eine Krone am selben Tag?
Nein. Inlays und Onlays können in geeigneten Fällen in einer Sitzung gefertigt werden; Veneers ebenfalls bei passender Situation. Bei Kronen hängt der Ablauf unter anderem vom Material und klinischen Befund ab. Eine pauschale Same-Day-Kronen-Zusage gibt es nicht.
Dauert eine CEREC-Krone nur 30 Minuten?
Nein. Bei bestimmten Materialien kann der maschinelle Fertigungsschritt in einem geeigneten Workflow ungefähr 30 Minuten dauern. Das ist nicht gleichbedeutend mit der gesamten Behandlungsdauer.
Kann die Praxis Zirkonoxid in der Praxis verarbeiten?
Ja. Für geeignete Zirkonoxid-Restaurationen stehen digitale Fertigungseinheiten und SpeedFire zur thermischen Weiterverarbeitung zur Verfügung. Auch daraus wird keine feste Behandlungszeit abgeleitet.
Was ist der Unterschied zwischen MC XL und MC X5?
Die Geräte haben unterschiedliche Fertigungskonzepte. Die MC XL ist eine vierachsige Fräs-/Schleifeinheit und wird unter anderem für geeignete chairside Keramikrestaurationen genutzt. Die MC X5 arbeitet fünfachsig und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten für andere Formen und Materialien. Welche Maschine sinnvoll ist, entscheidet der jeweilige Workflow.
Was ist inLab 22?
inLab 22 ist Teil des digitalen Konstruktions- und Fertigungsworkflows. Es ermöglicht die Verarbeitung digitaler Restaurationsdaten und die Ansteuerung beziehungsweise Einbindung unterschiedlicher Fertigungsschritte.
Ist CEREC automatisch besser als Zahnersatz aus dem Labor?
Nein. Beide Herstellungswege können je nach Aufgabe sinnvoll sein. Ein chairside Workflow kann bei ausgewählten Restaurationen direkte Fertigung ermöglichen. Komplexere oder besonders umfangreiche Arbeiten können dagegen von zusätzlichen zahntechnischen Schritten profitieren. Entscheidend ist nicht der Produktionsort, sondern die passende Planung und Umsetzung.
Ist Primeprint Teil von CEREC?
Primeprint gehört zum erweiterten digitalen Praxisworkflow, arbeitet aber als 3D-Drucksystem nach einem anderen Fertigungsprinzip als das Fräsen oder Schleifen keramischer CEREC-Restaurationen.
Fachliche Grundlagen
Für die Einordnung des digitalen Scans wurde insbesondere die aktuelle S2k-Leitlinie „Intraoralscan in der Zahnmedizin“ von DGZMK und DGCZ, Stand September 2025, berücksichtigt. Sie beschreibt Intraoralscandaten als Grundlage verschiedener digitaler Planungs- und CAD-Prozesse und macht zugleich deutlich, dass der Scan nur ein Teil einer umfassenderen Behandlungskette ist.
Geräte- und Workflowangaben zu Primescan AC, MC XL, MC X5, inLab 22, SpeedFire und Primeprint wurden mit den Praxisangaben und aktueller Herstellerdokumentation von Dentsply Sirona abgeglichen. Herstellerangaben zu Geschwindigkeit, Produktivität oder Systemleistung werden nicht als Beleg für bessere Patientenergebnisse verwendet.
Stand der redaktionellen Prüfung: 8. August 2026. Diese Seite ersetzt keine individuelle zahnärztliche Untersuchung oder Behandlungsplanung.
Weitere Informationen
Behandlungsablauf im Überblick
CEREC ist ein computergestützter restaurativer Workflow. Die Abkürzung wird heute vor allem mit digitaler Abformung, CAD-gestützter Konstruktion und computergestützter Fertigung keramischer Restaurationen verbunden.
Für Patienten sind dabei vier Schritte entscheidend:
- Scannen: Die Zähne und relevante Bereiche werden digital erfasst.
- Konstruieren: Die geplante Restauration wird am Computer gestaltet.
- Fertigen: Das Werkstück wird abhängig vom Material gefräst oder geschliffen.
- Fertigstellen und einsetzen: Die Restauration wird kontrolliert, je nach Material weiterverarbeitet und anschließend eingesetzt.
Die Technik ersetzt dabei nicht die zahnärztliche Diagnose. Vor jeder digitalen Konstruktion muss zuerst entschieden werden, ob der Zahn überhaupt restauriert werden kann und welche Restaurationsform für den Defekt sinnvoll ist .
Wichtige Orientierung
CEREC ist ein computergestützter restaurativer Workflow. Die Abkürzung wird heute vor allem mit digitaler Abformung, CAD-gestützter Konstruktion und computergestützter Fertigung keramischer Restaurationen verbunden.
Für Patienten sind dabei vier Schritte entscheidend:
- Scannen: Die Zähne und relevante Bereiche werden digital erfasst.
- Konstruieren: Die geplante Restauration wird am Computer gestaltet.
- Fertigen: Das Werkstück wird abhängig vom Material gefräst oder geschliffen.
- Fertigstellen und einsetzen: Die Restauration wird kontrolliert, je nach Material weiterverarbeitet und anschließend eingesetzt.
Die Technik ersetzt dabei nicht die zahnärztliche Diagnose. Vor jeder digitalen Konstruktion muss zuerst entschieden werden, ob der Zahn überhaupt restauriert werden kann und welche Restaurationsform für den Defekt sinnvoll ist .
Quellen
- Primescan · Dentsply Sirona
- Primeprint · Dentsply Sirona
- DGZMK / DGCZ — S2k Intraoralscan in der Zahnmedizin · DGZMK / DGCZ — S2k Intraoralscan in der Zahnmedizin
- Dentsply Sirona — CEREC digital chairside workflow · Dentsply Sirona — CEREC digital chairside workflow
- Dentsply Sirona — Dental milling machines / inLab MC X5 · Dentsply Sirona — Dental milling machines / inLab MC X5
- Dentsply Sirona — in-house manufacturing / inLab · Dentsply Sirona — in-house manufacturing / inLab