Patienteninformation

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Patienteninformation Zahnarzt Essen

 

Regelmäßig zum Zahnarzt gehen und den Bonus zusichern.

Die gesetzlichen Krankenkassen  bauen auf den Effekt der Zahnvorsorge – ein Angebot, das viele jüngere Patienten nicht kennen, wie eine Umfrage zeigte. Patienten, die regelmäßig zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen und sich diese Untersuchung im „Bonusheft” bestätigen lassen, erhalten einen erhöhten Zuschuss für den Fall, dass doch einmal Zahnersatz notwendig werden sollte.

Die GKV hat für den Zahnersatz einen sogenannten „Festzuschuss” bestimmt, das bedeutet, vereinfacht dargestellt: Alle Patienten bekommen, wenn sie einen Einzelzahn  verloren haben und dieser ersetzt werden muss, den gleich hohen Behandlungskostenzuschuss von ihrer Krankenkasse. Dieser gleicht meist die Kosten für eine gemäß den Krankenkassen-Richtlinien „ausreichende, wirtschaftliche” Zahnersatzlösung aus. Möchten Patienten eine beispielsweise hinsichtlich der Materialien anspruchsvollere Lösung, müssen sie die Mehrkosten selbst bezahlen.

Auch wenn sie sich für einen Implantatgetragenen Zahnersatz entscheiden, erhalten sie denselben Festzuschuss wie alle Patienten und tragen die Differenzkosten selbst. Liegt ein Bonus-Heft vor, das mindestens über fünf aufeinanderfolgende Jahre vor der Behandlung eine jährliche Kontrolluntersuchung ausweist, zahlt die GKV einen erweiterten Festzuschuss; dieser erhöht sich noch einmal, wenn das Bonusheft regelmäßige Zahnkontrollen über zehn Jahre belegt.

 

Zahnstein sollte regelmäßig möglichst früh entfernt werden.

Zahnreinigung ist nicht nur da notwendig, wo man etwas sieht: Riskant für die Mundgesundheit sind daher besonders die Zahnzwischenräume, da sich dort der Biofilm aus Bakterien, Speichel und Nahrungsresten bestens verstecken kann.  Je älter der anfangs weiche Zahnbelag wird, desto härter wird er, daher auch die Bezeichnung „Zahnstein”. Dieser ist meist ohne „Kratzen” mit Spezialinstrumenten durch das Praxisteam nicht zu beseitigen. Es macht also Sinn die Zahnbeläge dann zu entfernen, wenn sie noch frisch sind: Dann reiche oft einfaches Wegwischen, in den Zahnzwischenräumen mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen. Bei den kleinen speziellen Bürstchen sollte man allerdings auf die Größe achten: Manche Zähne stehen eng nebeneinander, andere haben größeren Raum zwischen sich. Für jeden Zahnzwischenraum gibt es daher die passenden Reinigungsbürstchen. Auch Zahnseide ist speziell für Brückenglieder und Implantate erhältlich. Welche Produkte für einen Patienten am besten passen und wie man sie anwendet, erklären wir Ihnen ganz individuell.

Richtiges Zähneputzen gegen schmerzempfindliche Zahnhälse.

Harte Zahnbürsten, horizontales Schrubben und zu viel Druck beim Zähneputzen kann dazu führen, dass sich das Zahnfleisch am Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel zurückzieht und der Zahnhals mit einem dünneren Zahnschmelz freiliegt.  Dann kann bereits kalte Luft oder ein schwacher Reiz blitzartige, stechende Schmerzen verursachen. Schätzungen zufolge haben etwa 30 Prozent der Bevölkerung schmerzempfindliche Zähne. Eine sanfte Putztechnik, weiche Zahnbürsten, sanfte Zahnpasten und mindestens 30 Minuten Abstand zwischen Essen und Zähneputzen können die Beschwerden lindern. Besser ist auch der Verzicht auf säurehaltige Lebensmittel aus. Wir können die freiliegende Zahnhälse mit einem speziellen Versiegelungslack und Laserbehandlung wieder aufbauen.

Kariesschutz mit Mundspülungen

Mundspülungen gehören zu einer guten Zahnhygiene dazu. Sie beseitigen Keime und bekämpfen Zahnbelag. Zwar kommen verschiedene antibakterielle Substanzen dabei als Mundspüllösungen zum Einsatz, doch Studien bescheinigen für Listerine ( Ätherische Öle), Meridol (Aminfluorid/Zinnfluorid) oder Corsodyl (Chlorhexidin) eine gute Wirksamkeit. Allerdings muss der Wirkstoff ausreichend lange Zeit haben, um seine Wirkung zu entfalten: Eine Spülzeit von einer Minute ist  erforderlich.

2018-02-24T16:08:54+00:00